Liebe Mitglieder, Spender und Tierfreunde!

Seit Wochen geistern diese Schlagzeilen durch die Medien:
Präsident des österreichischen Tierschutzvereines und ein Mitarbeiter angeklagt des schweren Betruges am Salzburger Landesgericht!
Im Zuge des bereits mehrfach wegen Verhandlungsunfähigkeit verschobenen Prozessbeginns des Hauptangeklagten wurde gebetsmühlenartig jeweils gesagt, der Präsident des Tierschutzvereines habe sich wesentlich mehr als sein Gehalt ausgezahlt.

Dass es sich hier um den „Österreichischen Tierschutzverein“ handelt, nehmen nur sehr aufmerksame Menschen wahr und zur Kenntnis.
Da es sich um sehr beträchtliche Summen handelt, hören wir im Tierschutzverein für Stadt und Land Salzburg leider oft, dass dieser Skandal ein Verbrechen an den Tieren ist, da die unterschlagenen Spendengelder für die armen Tiere verloren sind.

Um nochmals klar und eindeutig richtig zu stellen, wiederholen wir an dieser Stelle, dass wir, der Tierschutzverein für Stadt und Land Salzburg, zum „Österreichischen Tierschutzverein“ in k e i n e r wie immer gearteten Verbindung stehen!!! Ebenfalls und auch nicht zur „Österreichischen Tierrettung“, die ebenfalls ein eigener Verein ist!

Und wir stellen außerdem und mit aller Entschiedenheit fest, dass wir hier in Salzburg die gesamte Gebarung und Führung für unseren Tierschutzverein zu allen Zeiten und auch jetzt noch immer ehrenamtlich geleistet haben, was unser leider schon verstorbener letzter Präsident Dr. Eckehart Ziesel und alle seine Vorgänger jederzeit bestätigten, und auch ich jetzt als Obmann eidesstattlich erkläre.

Damit komme ich zum zur Zeit sehr virulenten Thema FINANZEN:  Wie bereits berichtet, zahlt die Stadt Salzburg für den Betrieb des einzigen Tierheimes in der Stadt Salzburg seit drei Jahren keinen einzigen Euro mehr zum Unterhalt und befindet sich damit im Widerspruch zur dringenden Empfehlung des Kontrollamtes.

Wegen Gefährlichkeit ihren Besitzern abgenommene Hunde werden jedoch nach wie vor, wenn auch nur ein einziger Platz frei ist, von den Zuständigen ins Tierheim eingewiesen.

Viele ältere tierfreundliche Mitglieder und Spender des Tierschutzvereines sind in letzter Zeit leider verstorben, neue Mitglieder und Spender zu generieren, wird angesichts der heute prominent via Fernsehen um finanzielle Unterstützung werbenden, sehr großen Tierschutzorganisationen immer schwieriger und zusehends für unser kleines städtisches Tierheim fast unmöglich.

Hilfesuchende Mitmenschen sind, wie uns immer wieder telefonisch bestätigt wird, der Meinung, das Tierheim des Tierschutzvereines für Stadt und Land Salzburg gehöre der Stadt, die auch die Kosten trage.

Das ist genau der springende Punkt: Dies ist nicht der Fall!

Die Kostentragung für den Betrieb, das Fachpersonal, die Funktionalität und das Gebäude, die Futtermittel, die tierärztliche Versorgung, die Medikamente, Reinigungs- und Desinfektionsmittel erfuhren eine exorbitante Kostensteigerung in den letzten drei Jahren, sodass unsere finanziellen Mittel zur Gänze aufgebraucht sind. Wir müssen daher auf unsere Notreserven zurückgreifen, um den Tierheimbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können.
Größere Spenden, Verlassenschaften, ja sogar Bauernhöfe, werden nach medialen Aufrufen der großen Tierschutzorganisationen, diesen auch vererbt und gespendet. Wir neiden diese Gaben den großen Organisationen nicht, müssen und wollen jedoch aufzeigen, dass das einzige Tierheim in der Stadt Salzburg für seinen Weiterbestand dringend der finanziellen Hilfe bedarf!

Sehr fleißig und von uns herzlichst bedankt erhalten wir Sach- und Futterspenden, die wir sehr gern annehmen!  
Leider müssen wir jedoch unsere Rechnungen in bar bezahlen und sprechen im Vertrauen auf alle Salzburger und alle anderen Tierfreunde  heute die dringende Bitte um Unterstützung aus.

Jahresmitgliedschaft:  € 15,00        Fördernde Mitglieder:  € 35,00

Wenn Sie einen monatlichen Dauerauftrag erteilen wollen, freuen wir uns über jeden Betrag! (Viele Wenig machen ein VIEL!)

Herzlichen Dank für Ihre Treue, Ihr Wohlwollen und Ihre Unterstützung!

Mit den besten Wünschen für Sie verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr
Ing. Mario Zeitlinger
Obmann